Informativ, familiär & mit Herz: Das Fachpressetreffen der drinktec 2017

© drinktec

Fakten, Fakten, Fakten, dazu ein kommunikatives Miteinander, bereichernde Diskussionen und immer das Gefühl, herzlich willkommen zu sein. Aus Teilnehmersicht lässt sich das Fachpressetreffen der drinktec genau so zusammenfassen. Rund 25 Journalisten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich trafen sich am Tegernsee mit Verantwortlichen der drinktec und Top-Repräsentanten der Getränke- und Zulieferindustrie.

1. Juni 2017, 13.30 Uhr: in Rottach-Egern treffen nach und nach die Teilnehmer des Fachpressetreffens im Hotel Bachmair ein. Viel Holz, kleinteilige und aufwendige Schnitzereien bereits im Aufzug, mit Liebe zum Detail eingerichtete Wohlfühl-Zimmer in neutraler Farbgestaltung und ein fantastischer Blick auf die Alpen. Was will Journalist mehr? Natürlich Informationen, Kontakte und – nach meist langer Reise – vor allem erst einmal ein bayrisches Mittagessen. Und exakt das gab es auch. Leberkäse, Fleischpflanzerl, Weißwürste (auch wenn sie das Zwölfuhrläuten überlebt haben) und frische Salate. Stärkung nach regionaler Art.

„Grow with the flow“

Danach Daten und Fakten zur drinktec 2017, präsentiert von Petra Westphal, Projektgruppenleiterin Messe München, und Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer Messe München. Die Schlagworte: Rekordbeteiligung mit rund 1.600 Ausstellern, Hallenfläche über 150.000 Quadratmeter und mehr als 70.000 erwartete Fachbesucher. Zahlen, mit denen sich punkten lässt. Olaf Hendel, Chefredakteur Brauerei Forum: „Ein hohes Pfund, mit dem die Messe wuchern kann. Mir war vorab gar nicht so bewusst, dass die drinktec derart zugelegt hat.“ Und Fachjournalist Dr. Jörg Bückle ergänzte: „Man möchte Qualität trotz steigender Online-Mentalität eben einfach spüren, erfahren und dabei den direkten zwischenmenschlichen Kontakt behalten.“

Der war bei der Pressefahrt auch mit den Top-Repräsentanten der Zuliefer- und Getränkeindustrie gegeben, die an der Podiumsdiskussion „International agieren in herausfordernden Zeiten“ teilnahmen. Deren Ergebnis: Herausfordernde Zeiten erfordern innovative Lösungen. Messen wie die drinktec ebnen den Weg in Richtung Zukunft oder – wie Moderator Kilian Reichert es einfach und gelungen ausdrückte – „Grow with the flow“.

Michael Schmitt, Geschäftsführer Brauwelt: „Ein sehr informativer Überblick zur drinktec und eine Podiumsdiskussion, die verdeutlichte, dass man mit Optimismus in die nächsten Jahre gehen kann.“ Eva Middendorf, Redakteurin neue Verpackung: „Der Blick über den Tellerrand hinaus lässt neue Denkmodelle entstehen.“ Benno Keller, Verlagsleiter Dr. Harnisch Verlag: „Meiner Meinung nach ist und bleibt die drinktec die bedeutendste Veranstaltung der Getränketechnik weltweit. Nirgendwo entwickeln sich mehr Ideen und findet mehr Gedankenaustausch statt als in den fünf Tagen in München.“

Jeder aus seiner Perspektive

Da waren die Teilnehmer der Podiumsdiskussion ähnlicher Meinung, wobei auch hier jeder seinen eigenen Blickwinkel hatte. Georg Schneider, Geschäftsführender Gesellschafter Schneider Weisse und Präsident Bayerischer Brauerbund, freut sich vor allem auf die vielen Impulse der Aussteller und die zahlreichen Branchenneuheiten. Mario Mais, Brand Consulting Manager Sinalco International Brands, vertraut darauf, dass sich während der Messe neue Lizenznehmer finden und bezeichnete die drinktec als die wichtigste Messe zur Akquisition, weil alle Entscheider vor Ort sind. Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung KHS, ist gespannt auf die vielen A’s und O’s, die es für Messe-Innovationen geben wird. Dr. Reiner Brambach, Director Sales & Design Enviro Chemie, ist sich sicher, dass während der Messe Kontakte entstehen, die ansonsten überhaupt nicht möglich gewesen wären. Volker Kronseder, Aufsichtsratsvorsitzender Krones, griff auf seinen breiten Erfahrungsschatz zurück und meinte: „Die drinktec hat noch jedes Mal Impulse gegeben, die so stark waren, dass sie sich vier Jahre lang hielten.“ Besonders angetan zeigte sich Kronseder übrigens von der Ankündigung des Innovation Guide als Teil der drinktec App: „Mit dieser App bekommen Besucher ein Mittel zur Hand, mit dem sie keine Innovation mehr versäumen und sich viele Wege ersparen. Das ist ein fantastischer Service.“

Und der Austausch ging weiter – bei einer Schifffahrt auf dem Tegernsee – mit Bieraperitif und humorvoller Ortskunde vom Kapitän. Harald Eckert, Herausgeber Kompack: „Wenn man über das gelungene Abendprogramm spricht, muss der Kapitän einfach erwähnt werden – der war ein echtes Original.“

„Tolles Gut, tolles Essen, tolle Stimmung“

Im historischen Gut Kaltenbrunn, 2015 von Michael Käfer nach umfassenden Renovierungsarbeiten neu eröffnet, gab es zum Dinner dann die gehobene bayrische Küche. Lachscarpaccio mit Zwiebelmarmelade und Saiblingskaviar, Michkalbslende mit Kartoffelgratin und Karotte, Zitronenparfait mit frischen Beeren. „Tolles Gut, tolles Essen, tolle Stimmung“ fasste Kronseder den Abend mit wenigen Worten zusammen und ergänzte: „Als Unternehmer empfinde ich die Treffen mit der Fachpresse immer als echte Bereicherung.“

drinktec ist für alle da

Treffpunkt 2. Juni 2017 um 9.00 Uhr: Petra Westphal hat noch mehr zur drinktec auf Lager und berichtet gemeinsam mit der stellvertretenden Projektleiterin Christina Maier über die Highlights des Rahmenprogramms. Dabei wird einmal mehr deutlich: Die drinktec ist für alle da. Ob kleiner Getränkebetrieb, Mittelständler oder Großkonzern – jeder findet hier sein Forum. Und Johannes Manger, Pressereferent drinktec, präsentiert, wie umfassend man auch im Bereich Social Media aufgestellt ist.

Letzter Programmpunkt: Naturkäserei TegernseerLand. Und auch er harmoniert mit dem Messekonzept. Denn hier gibt es nicht nur Heumilch, Käse und Joghurt, hier wird Nachhaltigkeit praktiziert, Qualität gelebt und Innovation mit Tradition gepaart.

Man sieht sich – in München

Abreise 2. Juni 2017 um 13.30 Uhr: Nur noch 3 Monate und 9 Tage bis zur drinktec und folglich bis sich alle wiedersehen. Heike Turowski, Marketingleiterin molkerei-industrie und IDM, fasst das Fachpressetreffen abschließend in wenige Stichworte: „Sehr nette Runde, Familientreffen, bayerisches Ambiente, drinktec bringt Welten zusammen, besser geht’s nicht.“ Andreas Hofbauer, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Doemens, stimmt dem voll und ganz zu: „Die Veranstaltung war fachlich und atmosphärisch prima. Es gab bereichernde Diskussionen mit vielen Kollegen. Wir sind bereit.“ Man sieht sich in München!

Friederike Arndt

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